Für Sie. In Ihrer Region.

GDL-Flächentarifvertrag

nun auch bei der Städtebahn Sachsen

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat mit der Städtebahn Sachsen GmbH (SBS) bereits am 26. Oktober 2018 die Tarifverträge abgeschlossen, die heute in Frankfurt unterzeichnet wurden. GDL-Bundesvorsitzender Claus Weselsky: „Wir haben in konstruktiven und effizienten Verhandlungen in nur drei Runden ein Paket geschnürt, das sich sehen lassen kann. „Das ist ein gelungener Tarifabschluss“, so SBS-Geschäftsführer Torsten Sewerin.
So gelten die Regelungen des GDL-Flächentarifvertrags für das Zugpersonal (BuRa-ZugTV) nun vollständig auch bei der SBS und beenden die tariflose Zeit in diesem Unternehmen. Weselsky: „In Zeiten des Fachkräftemangels war dies eine absolut wichtige Entscheidung zur Sicherung des Bestands- und zur Gewinnung von neuem Personal.“
Herausforderung war es gewesen, die Differenz des Entgeltniveaus zwischen dem Status quo und dem BuRa-ZugTV zu entfernen. Das volle Niveau wird im Jahr 2021 erreicht. Ab 1. Januar 2019 erhöht sich dazu das Monatstabellenentgelt halbjährlich um rund 3,5 Prozent. Die SBS ist somit das einzige Unternehmen in Deutschland, das seinen Lokomotivführern ab dem 01.01.2019 ein Einstiegsgehalt von über 3.000 Euro zahlt. Gleichzeitig wird die betriebliche Wochenarbeitszeit ohne Entgeltausgleich um eine Stunde auf 39 Stunden reduziert. Ab 2022 gilt die 38-Stunden-Woche.
Nicht zuletzt wurde beim TV Personalübergang Einigung erzielt, sodass die Angst um den Arbeitsplatz nach verlorenen Ausschreibungen der Vergangenheit angehört. Die Laufzeit des Tarifvertrages endet am 31. Dezember 2020. Die GDL und die Städtebahn Sachsen sind sich einig: „Mit diesem Tarifabschluss haben wir eine Einigung auf hohem Niveau erzielt und eine solide Tarifpartnerschaft für die Zukunft der SBS und der GDL-Mitglieder gegründet.“

Foto: Tarifabschluss Frankfurt am Main, 21.11.2018 – rechts: Claus Weselsky Bundesvorsitzender GDL, links: Torsten Sewerin Geschäftsführer Städtebahn Sachsen GmBH


  • Entschuldigung für unsere Stammkunden

    Entschädigung für Abo-Kunden und JobTicket-Nutzer

    Gemeinsam mit dem VVO entschuldigen wir uns für die Ausfälle und Ersatzverkehre auf unseren Strecken. Aufgrund fehlender Lokführer sowie defekter Triebwagen in Folge von Baumkollisionen konnte der Betrieb seit Mai nicht mehr in gewohnter Qualität angeboten werden. Als Entschädigung erhalten Pendler nun einmalig einem pauschalen Betrag in Höhe von 50,00 Euro.

    Nähere Informationen sowie die Voraussetzungen für einen Anspruch auf die Entschädigung finden Sie auf der Website des VVO:
    VVO – Entschädigung für Pendler


  • Werden Sie bei uns Lokführer

    und bekommen Sie Ihren persönlichen Dienstwagen!

    Als erstes SPNV- Unternehmen in Deutschland stellen wir unseren Lokführern einen Dienstwagen – auch zur privaten Nutzung zur Verfügung. Aufgrund der ländlichen Einsätze in und um Dresden schaffen wir mit dem Dienstwagen Mobilität für das Unternehmen bei gleichzeitiger privater Kostenersparnis unserer Personale, wie z.B. für einen Zweitwagen mit Leasing- oder Kreditbelastung, Werkstatt, Versicherung und Steuern.

    Neben der tariflichen Vereinbarung mit der GDL ab dem Januar 2019 sind wir mit dem Dienstwagen für Sie Ihr attraktives Unternehmen.


  • eingeschränktes Platzangebot

    zeitweise auf allen Strecken

    Sehr geehrte Fahrgäste,

    aufgrund der Vegetationsschäden an den Zügen der Städtebahn Sachsen GmbH und die dadurch anfallenden langfristigen Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten kommt es in unseren Zügen zeitweise zu eingeschränkten Platzangeboten auf allen Strecken.

    Wir bitten um Ihr Verständnis. Vielen Dank.


  • Auf geht’s ins neue Schuljahr

    mit Stäbbo

    Heute war es soweit – für alle Schüler in Sachsen hat das neue Schuljahr begonnen. Stäbbo, das Maskottchen der Städtebahn, war zu diesem Anlass auch in den Zügen der Städtebahn Sachsen unterwegs und hat zum Schuljahresauftakt mit einem Stadt-Land-Fluss Spiel sowie einem Mandala-Ausmal-Set überrascht. Die Städtebahn Sachsen wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr.


  • Städtebahn muss Platzangebot in den Zügen reduzieren

    Aufgrund der Zusammenstöße mit den Bäumen im Gleis sind aktuell fünf der sechzehn eingesetzten Fahrzeuge der SBS in der schweren Instandhaltung und fehlen somit für das Platzangebot. Unter anderem befinden sich Züge in den Werken bei Siemens und EMD Delitzsch. Die Reparaturen werden Monate dauern, da die Schäden so erheblich sind, das die Züge komplett demontiert werden müssen. Vor allem sind dies Unterflurschäden und Schäden der Steuerungselektronik des Mehrfachtraktionsbereiches.
    „Da wir gegenüber dem Eisenbahnbundesamt die Sicherheit der Fahrzeuge im Eisenbahnbetrieb nachweisen müssen, sind bei derart schweren Schäden gutachterliche Nachweise erforderlich“ so Torsten Sewerin, Geschäftsführer der Städtebahn Sachsen GmbH. „Die Kapazitäten zugelassener Gutachter aber auch zertifizierter Werkstätten sind in Deutschland erheblich eingeschränkt. Das verzögert die Reparaturdauer um Monate.“
    Die Schadensquote aufgrund der Zusammenstöße beläuft sich seit der Betriebsaufnahme im Dezember 2010 mittlerweile auf 2 Mio. €. Vor allem der Schaden vom November 2017 auf der Strecke nach Kamenz und der jetzige vom vergangenen Samstag erreichen ein Volumen von ca. 750 T€. Bei erstgenannten Zusammenprall wurde der komplette Triebkopf des Zuges zerstört. Der Zug ist heute, neun Monate später, immer noch in der Reparatur.
    „Faktisch zerstört uns DB Netz AG zunehmend die Fahrzeugflotte, so dass der bestellte SPNV mangels Fahrzeuge nicht mehr mit den gewünschten Platzkapazitäten gewährleistet werden kann.“ so Torsten Sewerin, „und dafür müssen wir auch noch jährlich 10 Mio € Infrastrukturkosten bezahlen. Da stellt sich die Frage, wofür das Geld verwendet wird? Jedenfalls nicht für die Wartung und den Rückschnitt hiesiger Strecken.“
    Gebrauchte Eisenbahnfahrzeuge sind am deutschen Markt nicht verfügbar. Bei Neubestellungen wartet der Besteller drei Jahre. Ein Zug in unserer Größenordnung kostet ca. 5 Mio. €. Neben der Personalproblematik von fehlenden Lokführern bei allen deutschen Eisenbahnunternehmen wird zunehmend bundesweit der Fahrzeugmangel durch Kollisionen dafür sorgen, das nicht mehr ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stehen. Dies vor allem auf Strecken, die von der DB nicht mehr bedient werden. Hier werden die Ausgaben und Kapazitäten der DB Netz AG massiv zurück gefahren. Ein Sicherheitsrisiko für Fahrgäste und Personal. Die Mitarbeiter des Eisenbahnbundesamtes (EBA) kontrollieren regelmäßig die Lokführer auf den Führerständen der Eisenbahnverkehrsunternehmen. Auf den Zügen der Städtebahn fast wöchentlich.
    „Wir wünschen uns durch das EBA in gleicher Art und Weise Kontrollen auf den Strecken der DB Netz AG um Unzulänglichkeiten und Betriebsgefahren zu bescheiden, mit der Maßgabe, diese zu beheben. Entsprechende Richtlinien und Vorgaben zum Vegetationsrückschnitt gibt es“, so Torsten Sewerin. „Wenn sich die Infrastrukturzustände auf den von uns befahrenen Strecken nicht zeitnah erheblich verbessern, werden wir den Verkehr auch auf den Strecken zwischen Dresden und Kamenz, sowie nach Königsbrück einstellen müssen und zwar so lange, bis in gleicher Art und Weise wie nach Altenberg die Bäume entfernt wurden.“ Seit der Fällung auf der Strecke nach Altenberg im Januar 2018 gab es keine Kollision mit einem Baum mehr. Zuvor war diese Strecke im Verkehrsbedienungsgebiet der SBS der Unfallschwerpunkt Nr.1.


  • Schienenersatzverkehr zwischen Sebnitz und Neustadt

    Städtebahn Sachsen ersetzt bis 31. August Züge durch Busse

    Ab Montag, dem 23. Juli bis voraussichtlich 31. August werden die Züge auf der Regionalbahn 71 im Abschnitt zwischen Sebnitz und Neustadt (Sachsen) durch Busse ersetzt. Grund ist der aktuelle Mangel an Lokführern, der es der Städtebahn Sachsen nicht ermöglicht, alle Fahrten entsprechend des Fahrplans anzubieten. Der nach Gesprächen mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) eingeleitete Maßnahmenkatalog wird voraussichtlich ab September Wirkung zeigen: dann kann die SBS wieder den planmäßigen Zugverkehr anbieten. Bis dahin schafft der geplante Ersatzverkehr mit Bussen auf dem Abschnitt der RB 71 Planbarkeit für die Fahrgäste. Der Personalbestand der Lokführer wird übergangsweise mit Fremdpersonal besetzt, welche aktuell auf Zugleitbetrieb, dem Betriebsverfahren auf den Strecken der SBS, geschult werden. Vier weitere Lokführer befinden sich in der praktischen Fahrausbildung, so dass nach bestandener Prüfung im September 2018 der eigene Personalbestand vollzählig ist. Um zukünftig bei den Lokführern der SBS Personalreserven zu schaffen, beginnt in der ersten Augustwoche 2018 ein Lehrgang beim „VdEF Dresden“. Aktuell haben sich 10 Bewerber eingetragen. Die von der Städtebahn Sachsen initiierte Maßnahme endet im Mai 2019. Bewerber, welche Interesse an dem Berufsbild Lokführer haben, können sich gerne bei der Städtebahn Sachsen unter www.staedtebahn-sachsen.de melden. 5 Lehrgangsplätze stehen noch zur Verfügung.


  • Städtebahn und GDL

    nehmen Tarifverhandlungen auf

    Heute hat die erste Konsolidierungsrunde zwischen Städtebahn und GDL stattgefunden, mit dem Ergebnis sofort in Tarifverhandlungen zu treten. Die GDL überreichte der Geschäftsleitung Ihren Forderungskatalog, sowie die tarifvertraglichen Grundlagen zur Prüfung und Vorbereitung der ersten Tarifrunden. „Wir freuen uns auf konstruktive Verhandlungen mit der GDL und einer zukünftig guten Zusammenarbeit“, sagte Torsten Sewerin, Geschäftsführer der Städtebahn Management GmbH. „Wir möchten bereits heute die Städtebahnholding in das Tarifgefüge bei der GDL einbinden, um die Basis einer tarifvertraglichen Regelung für zukünftige Verkehrsvertragsangebote zu schaffen. Somit erhalten wir die Grundlage, dass wir für Triebfahrzeugführer, Zugpersonal und alle weiteren Mitarbeiter ein interessanter Arbeitgeber sind – nicht nur in der aktuellen Verkehrsvertragsdurchführung der Städtebahn Sachsen GmbH, sondern auch in zukünftigen SPNV-Projekten“.


  • Betriebsrat und Geschäftsleitung

    einigen sich auf eine neue Betriebsvereinbarung

    Der Betriebsrat und die Geschäftsleitung der Städtebahn Sachsen GmbH schlossen heute eine neue Betriebsvereinbarung. Basis hierfür sind die bei den Gewerkschaften gültigen Tarifvertragsstrukturen. Neben vielen sozialen Leistungen werden die Gehälter der Lokführer und Kundenbetreuer ab dem 01.07.2018 angehoben. „Ich danke dem neu gewählten Betriebsrat für die konstruktiven Verhandlungen und freue mich auf eine weitere gute und stabile Zusammenarbeit.“ so Torsten Sewerin, GF der SBS, welche vom Betriebsratsvorsitzenden bestätigt wurde. „Wir sind ein lukratives und modernes Unternehmen“ so Sewerin und freuen uns, weitere neue Mitarbeiter auf unseren Zügen begrüßen zu können. Neben attraktiven Fahrpersonalgehältern zahlen wir bis zu 5.000€ Begrüßungsgeld!“

    Interessierte Bewerber richten Ihre Bewerbung bitte an:
    Städtebahn Sachsen GmbH, z.Hd. Frau Herwig, Ammonstrasse 70, 01067 Dresden
    oder per E-Mail: susann.herwig@staedtebahn-sachsen.de

    Foto: pixabay


  • Vegetation an den Strecken

    der Städtebahn Sachsen GmbH und deren Auswirkungen

    Ein Team des MDR hat Ende 2017 bei der Städtebahn angefragt, ob sie unser Unternehmen für eine Zeit begleiten dürfen, um den Vegetationsstand auf den Strecken und deren Pflege durch die DB Netz AG zu dokumentieren.

    In einem Bericht der Umschau vom 04.06.2018 ist folgendes zu sehen:

    https://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/c/video-203238.html


  • Feierliche Einweihung

    eines neu designten Triebwagens der Städtebahn Sachsen

    „Es ist ein besonderer Tag für unsere Fahrgäste und unser Unternehmen“, fasst Torsten Sewerin, Geschäftsführer der Städtebahn Sachsen GmbH die heutigen Feierlichkeiten zusammen. Im Bahnhof Dresden-Klotzsche wurde heute ein komplett überarbeiteter Triebwagen vorgestellt. Nicht nur das Außendesign wurde erneuert, sondern auch die Polsterung im Innenbereich sowie die kreative Tischgestaltung lassen den Zug in neuem Glanz erstrahlen. Durch das neue Tischdesign können die Fahrgäste nun direkt ablesen, wohin sie die Städtebahn Sachsen überall befördern kann. Außerdem wurden die Sitze ausgetauscht, um den Reisekomfort zu erhöhen.

    Landrat Michael Harig, Zweckverbandsvorsitzender des Verkehrsverbundes Oberelbe erläutert: „Der VVO unterstützt das Re-Design mit 825.000 Euro. Damit bekennen wir uns zu den regionalen Bahnstrecken und bieten gemeinsam mit der Städtebahn auch in den ländlichen Regionen eine hohe Qualität im Nahverkehr.“ Im Rahmen der laufenden Hauptuntersuchung der einzelnen Triebwagen bietet es sich an, das neue Design der seit 2010 im Einsatz befindlichen Fahrzeuge aufzufrischen. Ziel ist es, schrittweise alle Fahrzeuge der Flotte umzugestalten.

    Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die sechste Zugtaufe bei der Städtebahn Sachsen auf den Namen „Stadt Königsbrück“. „Für Königsbrück ist die Anbindung an Dresden wichtig“, sagt Herr Heiko Driesnack, Bürgermeister der Stadt Königsbrück. Aus diesem Grund wird die Zugtaufe besonders positiv aufgenommen und ist ein Zeichen für die Region, dass die Städtebahn Sachsen auch weiterhin als zuverlässiger Partner auf der Relation zwischen Dresden-Neustadt und Königsbrück unterwegs ist.

    Ab dem heutigen Tag geht das Fahrzeug auf die Schiene und präsentiert als erster Zug die Flotte in ihrem neuen Look.