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Auslieferung der ersten Dienstautos

für unsere Lokführer

Am 29.01.2019 wurden die ersten 10 Dienstwagen für die Lokführer der Städtebahn Sachsen GmbH vom Autohaus Kunzmann ausgeliefert.

Die SBS hat eine gesamte Fahrzeugflotte von 50 Smart vorgeordert. „Mitte Februar werden wir, nach der Unterweisung von vier neuen Kollegen, die benötigte Personalstärke bei den Lokführern erreichen, um alle Leistungen planmäßig abdecken zu können.“ so Torsten Sewerin, Geschäftsführer des Unternehmens. „Darüber hinaus befinden sich aktuell sechs Praktikanten aus der eigenen Lokführerausbildung in der Fahrpraxis. Im Mai haben die Kolleginnen und Kollegen Ihre Ausbildung abgeschlossen und werden das Team der SBS verstärken.“

 


  • Städtebahn fährt seit Februar zuverlässig

    kein Personalmangel mehr

    Nachdem es im Jahr 2018 immer wieder Personalprobleme bei der Städtebahn in und um Dresden gab, hat die Geschäftsleitung der Städtebahn Sachsen bereits im letzten Jahr gemeinsam mit dem VVO und dem Betriebsrat einen Maßnahme Plan entwickelt und umgesetzt. Neben der aktiven Ausbildung von Lokführern mit dem „Verband deutscher Verkehrsunternehmen Dresden“ wurde mit der GDL, ein für alle Mitarbeiter attraktiver Tarifvertrag geschlossen. Ergebnis dessen ist, dass die Städtebahn nunmehr seit Februar 2019 ausreichend Lokführer hat und einen stabilen Zugbetrieb auf allen Strecken des Dieselnetzes gewährleisten kann. In enger Abstimmung mit dem Betriebsrat werden in regelmäßigen Sitzungen Qualitätsgespräche geführt, die heute zu hoher Qualität und überdurchschnittlichen Plan und Pünktlichkeitswerten des Unternehmens führen.
    „Ich bin froh und glücklich, sowohl mit dem Aufgabenträger, der Belegschaft, als auch mit der GDL als Tarifpartei eine Basis für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zu haben“, so Torsten Sewerin. Mit der Städtebahn Sachsen beschäftigen wir rund 130 Mitarbeiter und sorgen gerade im ländlich – sächsischen Raum für einen pünktlichen und zuverlässigen Zugverkehr. „Dieses vor allem deswegen, dass sich in der tarifvertraglichen Gestaltung Anreize wiederfinden, die einen Job der Mitarbeiter auf den Bahnen des Unternehmens der SBS in den ländlich – sächsischen Regionen um Dresden lohnenswert machen. Nur so lässt sich dieser Zugverkehr mit ausreichend Personal sicherstellen“, so der Betriebsrat des Unternehmens. Zudem wurde die Flotte von 15 Fahrzeugen im Juni um einen weiteren Triebzug ergänzt. „Wir möchten auch zukünftig den Betrieb im Dieselnetz, ohne Ausfälle und Probleme sicher stellen“, so Torsten Sewerin, Geschäftsführer des Unternehmens, „und investieren primär in Flotte und Personal“.


  • Städtebahn Sachsen erhält Unterstützung

    Nach langer und gründlicher Planungsphase startete die Städtebahn Sachsen am 06.08.2018 in enger Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen (VDEF) einen Triebfahrzeugführer Lehrgang, der bis zum 10.05.2019 andauerte. Nicht zuletzt die jahrelange gute Zusammenarbeit mit dem VDEF, hat das Unternehmen dazu veranlasst mit dieser Bildungseinrichtung zusammen zu arbeiten. Dieser Lehrgang war exakt auf die Anforderungen der Städtebahn Sachsen zugeschnitten, wodurch ein hohes Qualitätsniveau für Unternehmen und Fahrgäste garantiert werden konnte. So fand bspw. die praktische  Ausbildung in der eigenen Werkstatt statt, der Städtebahn Service GmbH. Das hat sehr zum besseren technischen Verständnis der Beteiligten beigetragen. Nach erfolgreich bestandenen Prüfungen wurden alle an der Weiterbildungsmaßnahme beteiligten Mitarbeiter im Unternehmen angestellt und tragen seitdem zur Entspannung der Personalsituation bei. Um das auch weiterhin garantieren zu können, sind  bereits für die  Zukunft Weiterbildungen zum Triebfahrzeugführer in Planung.


  • Wir wünschen all unseren Fahrgästen

    einen guten Start in das neue Jahr

    … vor allem Glück in der Familie und Gesundheit!
    Als Städtebahn freuen wir uns, im Januar und Februar fünf neue Lokführerkollegen in unserem Unternehmen begrüssen zu können. Im April wird dann unsere Lokführerklasse fertig, so dass uns weitere sechs Mitarbeiter unterstützen. Ein neuer Lehrgangsbeginn mit neuen Bewerbern befindet sich gerade in der Planung. Wir freuen uns auf 2019, und werden Ihnen dann wieder, die mit dem VVO verkehrsvertraglich vereinbarte Qualität bieten!

     


  • GDL-Flächentarifvertrag

    nun auch bei der Städtebahn Sachsen

    Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat mit der Städtebahn Sachsen GmbH (SBS) bereits am 26. Oktober 2018 die Tarifverträge abgeschlossen, die heute in Frankfurt unterzeichnet wurden. GDL-Bundesvorsitzender Claus Weselsky: „Wir haben in konstruktiven und effizienten Verhandlungen in nur drei Runden ein Paket geschnürt, das sich sehen lassen kann. „Das ist ein gelungener Tarifabschluss“, so SBS-Geschäftsführer Torsten Sewerin.
    So gelten die Regelungen des GDL-Flächentarifvertrags für das Zugpersonal (BuRa-ZugTV) nun vollständig auch bei der SBS und beenden die tariflose Zeit in diesem Unternehmen. Weselsky: „In Zeiten des Fachkräftemangels war dies eine absolut wichtige Entscheidung zur Sicherung des Bestands- und zur Gewinnung von neuem Personal.“
    Herausforderung war es gewesen, die Differenz des Entgeltniveaus zwischen dem Status quo und dem BuRa-ZugTV zu entfernen. Das volle Niveau wird im Jahr 2021 erreicht. Ab 1. Januar 2019 erhöht sich dazu das Monatstabellenentgelt halbjährlich um rund 3,5 Prozent. Die SBS ist somit das einzige Unternehmen in Deutschland, das seinen Lokomotivführern ab dem 01.01.2019 ein Einstiegsgehalt von über 3.000 Euro zahlt. Gleichzeitig wird die betriebliche Wochenarbeitszeit ohne Entgeltausgleich um eine Stunde auf 39 Stunden reduziert. Ab 2022 gilt die 38-Stunden-Woche.
    Nicht zuletzt wurde beim TV Personalübergang Einigung erzielt, sodass die Angst um den Arbeitsplatz nach verlorenen Ausschreibungen der Vergangenheit angehört. Die Laufzeit des Tarifvertrages endet am 31. Dezember 2020. Die GDL und die Städtebahn Sachsen sind sich einig: „Mit diesem Tarifabschluss haben wir eine Einigung auf hohem Niveau erzielt und eine solide Tarifpartnerschaft für die Zukunft der SBS und der GDL-Mitglieder gegründet.“

    Foto: Tarifabschluss Frankfurt am Main, 21.11.2018 – rechts: Claus Weselsky Bundesvorsitzender GDL, links: Torsten Sewerin Geschäftsführer Städtebahn Sachsen GmBH


  • Entschuldigung für unsere Stammkunden

    Entschädigung für Abo-Kunden und JobTicket-Nutzer

    Gemeinsam mit dem VVO entschuldigen wir uns für die Ausfälle und Ersatzverkehre auf unseren Strecken. Aufgrund fehlender Lokführer sowie defekter Triebwagen in Folge von Baumkollisionen konnte der Betrieb seit Mai nicht mehr in gewohnter Qualität angeboten werden. Als Entschädigung erhalten Pendler nun einmalig einem pauschalen Betrag in Höhe von 50,00 Euro.

    Nähere Informationen sowie die Voraussetzungen für einen Anspruch auf die Entschädigung finden Sie auf der Website des VVO:
    VVO – Entschädigung für Pendler


  • Werden Sie bei uns Lokführer

    und bekommen Sie Ihren persönlichen Dienstwagen!

    Als erstes SPNV- Unternehmen in Deutschland stellen wir unseren Lokführern einen Dienstwagen – auch zur privaten Nutzung zur Verfügung. Aufgrund der ländlichen Einsätze in und um Dresden schaffen wir mit dem Dienstwagen Mobilität für das Unternehmen bei gleichzeitiger privater Kostenersparnis unserer Personale, wie z.B. für einen Zweitwagen mit Leasing- oder Kreditbelastung, Werkstatt, Versicherung und Steuern.

    Neben der tariflichen Vereinbarung mit der GDL ab dem Januar 2019 sind wir mit dem Dienstwagen für Sie Ihr attraktives Unternehmen.


  • eingeschränktes Platzangebot

    zeitweise auf allen Strecken

    Sehr geehrte Fahrgäste,

    aufgrund der Vegetationsschäden an den Zügen der Städtebahn Sachsen GmbH und die dadurch anfallenden langfristigen Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten kommt es in unseren Zügen zeitweise zu eingeschränkten Platzangeboten auf allen Strecken.

    Wir bitten um Ihr Verständnis. Vielen Dank.


  • Auf geht’s ins neue Schuljahr

    mit Stäbbo

    Heute war es soweit – für alle Schüler in Sachsen hat das neue Schuljahr begonnen. Stäbbo, das Maskottchen der Städtebahn, war zu diesem Anlass auch in den Zügen der Städtebahn Sachsen unterwegs und hat zum Schuljahresauftakt mit einem Stadt-Land-Fluss Spiel sowie einem Mandala-Ausmal-Set überrascht. Die Städtebahn Sachsen wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr.


  • Städtebahn muss Platzangebot in den Zügen reduzieren

    Aufgrund der Zusammenstöße mit den Bäumen im Gleis sind aktuell fünf der sechzehn eingesetzten Fahrzeuge der SBS in der schweren Instandhaltung und fehlen somit für das Platzangebot. Unter anderem befinden sich Züge in den Werken bei Siemens und EMD Delitzsch. Die Reparaturen werden Monate dauern, da die Schäden so erheblich sind, das die Züge komplett demontiert werden müssen. Vor allem sind dies Unterflurschäden und Schäden der Steuerungselektronik des Mehrfachtraktionsbereiches.
    „Da wir gegenüber dem Eisenbahnbundesamt die Sicherheit der Fahrzeuge im Eisenbahnbetrieb nachweisen müssen, sind bei derart schweren Schäden gutachterliche Nachweise erforderlich“ so Torsten Sewerin, Geschäftsführer der Städtebahn Sachsen GmbH. „Die Kapazitäten zugelassener Gutachter aber auch zertifizierter Werkstätten sind in Deutschland erheblich eingeschränkt. Das verzögert die Reparaturdauer um Monate.“
    Die Schadensquote aufgrund der Zusammenstöße beläuft sich seit der Betriebsaufnahme im Dezember 2010 mittlerweile auf 2 Mio. €. Vor allem der Schaden vom November 2017 auf der Strecke nach Kamenz und der jetzige vom vergangenen Samstag erreichen ein Volumen von ca. 750 T€. Bei erstgenannten Zusammenprall wurde der komplette Triebkopf des Zuges zerstört. Der Zug ist heute, neun Monate später, immer noch in der Reparatur.
    „Faktisch zerstört uns DB Netz AG zunehmend die Fahrzeugflotte, so dass der bestellte SPNV mangels Fahrzeuge nicht mehr mit den gewünschten Platzkapazitäten gewährleistet werden kann.“ so Torsten Sewerin, „und dafür müssen wir auch noch jährlich 10 Mio € Infrastrukturkosten bezahlen. Da stellt sich die Frage, wofür das Geld verwendet wird? Jedenfalls nicht für die Wartung und den Rückschnitt hiesiger Strecken.“
    Gebrauchte Eisenbahnfahrzeuge sind am deutschen Markt nicht verfügbar. Bei Neubestellungen wartet der Besteller drei Jahre. Ein Zug in unserer Größenordnung kostet ca. 5 Mio. €. Neben der Personalproblematik von fehlenden Lokführern bei allen deutschen Eisenbahnunternehmen wird zunehmend bundesweit der Fahrzeugmangel durch Kollisionen dafür sorgen, das nicht mehr ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stehen. Dies vor allem auf Strecken, die von der DB nicht mehr bedient werden. Hier werden die Ausgaben und Kapazitäten der DB Netz AG massiv zurück gefahren. Ein Sicherheitsrisiko für Fahrgäste und Personal. Die Mitarbeiter des Eisenbahnbundesamtes (EBA) kontrollieren regelmäßig die Lokführer auf den Führerständen der Eisenbahnverkehrsunternehmen. Auf den Zügen der Städtebahn fast wöchentlich.
    „Wir wünschen uns durch das EBA in gleicher Art und Weise Kontrollen auf den Strecken der DB Netz AG um Unzulänglichkeiten und Betriebsgefahren zu bescheiden, mit der Maßgabe, diese zu beheben. Entsprechende Richtlinien und Vorgaben zum Vegetationsrückschnitt gibt es“, so Torsten Sewerin. „Wenn sich die Infrastrukturzustände auf den von uns befahrenen Strecken nicht zeitnah erheblich verbessern, werden wir den Verkehr auch auf den Strecken zwischen Dresden und Kamenz, sowie nach Königsbrück einstellen müssen und zwar so lange, bis in gleicher Art und Weise wie nach Altenberg die Bäume entfernt wurden.“ Seit der Fällung auf der Strecke nach Altenberg im Januar 2018 gab es keine Kollision mit einem Baum mehr. Zuvor war diese Strecke im Verkehrsbedienungsgebiet der SBS der Unfallschwerpunkt Nr.1.


  • Schienenersatzverkehr zwischen Sebnitz und Neustadt

    Städtebahn Sachsen ersetzt bis 31. August Züge durch Busse

    Ab Montag, dem 23. Juli bis voraussichtlich 31. August werden die Züge auf der Regionalbahn 71 im Abschnitt zwischen Sebnitz und Neustadt (Sachsen) durch Busse ersetzt. Grund ist der aktuelle Mangel an Lokführern, der es der Städtebahn Sachsen nicht ermöglicht, alle Fahrten entsprechend des Fahrplans anzubieten. Der nach Gesprächen mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) eingeleitete Maßnahmenkatalog wird voraussichtlich ab September Wirkung zeigen: dann kann die SBS wieder den planmäßigen Zugverkehr anbieten. Bis dahin schafft der geplante Ersatzverkehr mit Bussen auf dem Abschnitt der RB 71 Planbarkeit für die Fahrgäste. Der Personalbestand der Lokführer wird übergangsweise mit Fremdpersonal besetzt, welche aktuell auf Zugleitbetrieb, dem Betriebsverfahren auf den Strecken der SBS, geschult werden. Vier weitere Lokführer befinden sich in der praktischen Fahrausbildung, so dass nach bestandener Prüfung im September 2018 der eigene Personalbestand vollzählig ist. Um zukünftig bei den Lokführern der SBS Personalreserven zu schaffen, beginnt in der ersten Augustwoche 2018 ein Lehrgang beim „VdEF Dresden“. Aktuell haben sich 10 Bewerber eingetragen. Die von der Städtebahn Sachsen initiierte Maßnahme endet im Mai 2019. Bewerber, welche Interesse an dem Berufsbild Lokführer haben, können sich gerne bei der Städtebahn Sachsen unter www.staedtebahn-sachsen.de melden. 5 Lehrgangsplätze stehen noch zur Verfügung.